Das Wintergartendach kann mit Plexiglas bzw. Acrylglas
(Stegvierfachplatten wegen EnEinspVO) oder mit
Verbundsicherheits-Wärmeschutzglas (bei Glasdach vorgeschrieben)
eingedeckt werden. Wärmedämmwert und Lichteinfall sind fast identisch,
Unterschiede gibt es in der Nutzungspraxis (Kunststoff ist nicht klar
durchsichtig, knackt bei Temperaturwechseln, trommelt bei Regen und
bildet Kondenswasser zwischen den Stegen) - und im Preis. Der
Preisvorteil der Kunststoffplatten wird aber durch die viel längere
Lebensdauer der Dachgläser wieder wettgemacht.
Neuerdings werden erschwingliche selbstreinigende Gläser angeboten, die für Glasdachflächen empfohlen werden können.
Zunehmend stoßen auch Wintergärten mit festen Dacheindeckungen
(Dachpfannen, Zink- oder Kupferblech) auf Interesse. Damit diese Räume
den typischen lichtdurchfluteten Wintergartencharakter erhalten, ist es
von Vorteil, wenn die Seitenelemente bis zur Deckenhöhe (ca. 250cm)
hinaufgezogen werden können. Optisch macht sich dann ein umlaufendes
Oberlichtband gut, ggf. mit lotrechten Sprossen unterteilt. Zu beachten
ist, dass die anliegenden Wohnräume weiterhin genügend Tageslicht
erhalten.
